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Webseite überprüfen: ist diese Seite seriös?

Geben Sie eine beliebige Adresse ein und sehen Sie, wie vertrauenswürdig die Website auf Käufer, Suchmaschinen und Anti-Betrugsdienste wirkt: Domainalter, HTTPS-Zertifikat, E-Mail-Einträge, Kontaktdaten auf der Seite, Bewertungen und Google Web Risk.

Kostenlose Prüfung · Ohne Konto · Ergebnis in etwa 10 Sekunden

Erst prüfen, dann zahlen Sehen, was Käufer und Anti-Betrugsdienste sehen
Beispiel eines Ergebnisses
shop-example.com
  • Google Web Risk0
  • HTTPS-Zertifikat0
  • Domainalter0
  • Bewertungen der Domain1
  • E-Mail-Sicherheit0
Kein Versprechen von „100 % sicher“

Was wir prüfen und warum

Sieben Gruppen von Signalen. Keines beweist, dass eine Website sicher ist. Zusammen zeigen sie, wo Sie vor dem Bezahlen genauer hinsehen sollten.

Google Web Risk

Die Listen von Google mit Websites, die unter Verdacht auf Phishing, Malware oder unerwünschte Software stehen. Eine gelistete Website ist das deutlichste Warnsignal.

Domainalter und Registrar

Registrierungs- und Ablaufdatum aus der Domain-Registry (RDAP). Fake-Shops nutzen oft Domains, die erst wenige Wochen alt sind. Manche Länder-Registries veröffentlichen das Datum nicht, dann zeigen wir k. A.

HTTPS-Zertifikat

Wer es ausgestellt hat, wann es abläuft und ob es zum Namen passt. Es belegt die Adresse, nicht den Betreiber.

E-Mail-Sicherheit

Mailserver, SPF und DMARC. Ohne sie kann jeder E-Mails verschicken, die scheinbar vom Shop kommen.

Startseite

Kontaktdaten, eine Anschrift, Datenschutzerklärung, AGB, das Copyright-Jahr und die Zahlungsdienste auf der Seite.

Hosting und Nameserver

Wo die Website ausgeliefert wird: über ein Netzwerk wie Cloudflare, einen Baukasten oder eigene Server.

Bewertungen der Domain

Bewertungen, die Google für die Domain auf Portalen wie Trustpilot oder Trusted Shops zeigt.

So erkennen Sie einen Fake-Shop

Gehen Sie diese Schritte durch, bevor Sie in einem Shop bezahlen, bei dem Sie noch nie gekauft haben. Die Prüfung oben erledigt die ersten vier in wenigen Sekunden, die letzten beiden brauchen Ihren eigenen Blick.

  1. Domain und Domainalter prüfenWann wurde die Domain registriert, wann läuft sie ab? Ein Shop, der vor drei Wochen eröffnet hat und Markenware zum halben Preis anbietet, ist das klassische Muster eines kurzlebigen Fake-Shops.
  2. Auf HTTPS und ein passendes Zertifikat achtenDie Adresse sollte ohne Browserwarnung über https:// öffnen, und das Zertifikat sollte genau für diesen Namen ausgestellt sein. Ein gültiges Zertifikat belegt die Adresse, nicht den Inhaber.
  3. Impressum, Kontaktdaten und Richtlinien suchenEin echter Shop nennt im Impressum Firmenname, Anschrift und eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, dazu Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung. Gibt es keinen Weg, den Verkäufer zu erreichen, brechen Sie ab.
  4. E-Mail-Sicherheit der Domain prüfenSPF- und DMARC-Einträge verhindern, dass andere im Namen des Shops Mails verschicken. Fehlen sie, ist die Website noch kein Betrug, gefälschte Bestellbestätigungen und Rechnungen werden aber leichter.
  5. Nach Bewertungen und Warnungen suchenSuchen Sie den Namen des Shops zusammen mit „Erfahrungen“, „Betrug“ oder „Fake“. Lesen Sie die neuesten Bewertungen auf mehreren Portalen, nicht nur den Durchschnitt.
  6. Sich nie auf ein grünes Häkchen verlassenZahlen Sie mit einer Methode, bei der Sie Geld zurückholen können, etwa per Kreditkarte, Lastschrift oder mit Käuferschutz. Bietet der Shop am Ende nur Vorkasse per Überweisung an, ist das ein Grund, nicht zu kaufen.
Keine automatische Prüfung kann garantieren, dass eine Website sicher ist.

Jedes Signal hier ist öffentlich und kann gefälscht sein oder aus harmlosen Gründen fehlen. Google sagt das auch über die eigenen Listen: Manche riskanten Websites werden nicht erkannt, manche sicheren irrtümlich gelistet. Sehen Sie das Ergebnis als Anlass, genauer hinzusehen, nicht als Urteil.

Was das Ergebnis bedeutet

Hohes Vertrauen heißt: Nichts von dem, was wir geprüft haben, deutet auf Betrug hin. Eine ältere Domain, ein gültiges Zertifikat, Kontaktdaten und Richtlinien auf der Seite, kein Eintrag bei Google Web Risk. Gemischte Signale heißt: mindestens eine Warnung, zum Beispiel eine Domain, die jünger als sechs Monate ist, oder keine Kontaktdaten auf der Startseite. Geringes Vertrauen heißt: mehrere Warnungen zusammen oder ein ernstes Problem wie ein abgelaufenes Zertifikat. Google markiert diese Website erscheint nur, wenn Google Web Risk die Adresse als Verdacht auf Phishing, Malware oder unerwünschte Software listet. Geben Sie dort keine Daten ein und laden Sie nichts herunter.

Jedes Signal hat eine eigene Note von 0 bis 3 und einen Satz mit der Begründung. „k. A.“ heißt, die Quelle hat keine Daten geliefert: Manche Länder-Registries veröffentlichen kein Registrierungsdatum, und manche Websites weisen automatische Besuche ab. Fehlende Daten zählen nie als gutes Zeichen.

Wenn es Ihre eigene Website ist

Käufer und Anti-Betrugsdienste achten auf dieselben Signale. Ein Zertifikat, das an einem Samstag abläuft, zeigt jedem Besucher eine ganzseitige Warnung, bis jemand es erneuert. Eine Domain, die ausläuft, nimmt Website und E-Mail mit. Ein fehlender DMARC-Eintrag erlaubt es jedem, Rechnungen in Ihrem Namen zu verschicken, und Gmail verlangt von Massenversendern SPF, DKIM und DMARC.

WhatsMyRep überwacht Ihre Website jeden Tag als Teil des Online-Reputationsmanagements. Sie erhalten eine Warnung, wenn das Zertifikat in 14 Tagen abläuft, die Domain in 30 Tagen, SPF oder DMARC verschwinden oder Google Web Risk die Website listet. Dieselbe tägliche Prüfung liest, was Google-Ergebnisse, Bewertungen und KI-Antworten über das Unternehmen sagen. Die Tarife beginnen nach 14 Tagen Test bei 29 $ im Monat, siehe Preise.

Was diese Prüfung nicht kann

Sie öffnet nur die Startseite, einmal, ohne JavaScript auszuführen. Eine Website, die ganz aus Skripten aufgebaut ist, zeigt deshalb „k. A.“ bei Kontaktdaten und Richtlinien. Sie meldet sich nirgends an, füllt keine Formulare aus und folgt keinen Links tiefer in die Website. Sie nennt keinen Inhaber: Die meisten Registrare verbergen ihn, und wir raten nicht. Sie prüft nur öffentliche Websites auf den Standardports und nie Adressen in privaten Netzen.

Fragen und Antworten

Kurze Antworten auf die Frage, ob eine Website seriös ist.

Kann eine Prüfung garantieren, dass eine Website sicher ist?

Nein. Sie liest öffentliche Signale: Registrierungsdaten, das Zertifikat, E-Mail-Einträge, die Startseite, Bewertungen und die Listen von Google. Ein Fake-Shop kann eine Zeit lang alle bestehen, und ein echtes kleines Unternehmen erfüllt manche nicht. Nutzen Sie das Ergebnis, um zu entscheiden, wo Sie genauer hinsehen, und zahlen Sie so, dass Sie die Zahlung zurückholen können.

Wie erkenne ich einen Fake-Shop?

Typisch sind eine sehr junge Domain, Markenware weit unter dem üblichen Preis, ein fehlendes oder seltsames Impressum, keine erreichbare Anschrift und am Ende nur Vorkasse per Überweisung. Die Verbraucherzentrale schreibt dazu: „Hat ein Shop kein Impressum oder die hinterlegte Adresse erscheint komisch, weist dies auf einen Fakeshop hin.“ Ihr Fakeshop-Finder prüft Shops ebenfalls kostenlos; ein zweiter Blick schadet nicht.

Was prüft Google Web Risk?

Web Risk ist der kommerzielle Dienst von Google auf Basis der Listen mit Websites, die Google für Phishing (Social Engineering), Malware oder unerwünschte Software hält. Wir fragen nach der eingegebenen Adresse und nach der Seite, auf die sie weiterleitet. Google schreibt selbst, dass manche riskanten Websites nicht erkannt und manche sicheren irrtümlich gelistet werden können.

Warum ist das Domainalter wichtig?

Fake-Shops halten selten lange: Domain registrieren, einige Wochen verkaufen, verschwinden. Eine Domain aus dem letzten Monat beweist keinen Betrug, neue Unternehmen starten jeden Tag. Zusammen mit fehlenden Kontaktdaten und fehlenden Bewertungen ist sie aber eine deutliche Warnung. Wir lesen das Datum über RDAP; manche Länder-Registries veröffentlichen es nicht, dann sagen wir das.

Heißt HTTPS, dass die Website vertrauenswürdig ist?

Nein. HTTPS heißt, dass die Verbindung verschlüsselt ist und das Zertifikat für diese Adresse ausgestellt wurde. Zertifikate sind kostenlos und automatisch, auch Fake-Shops haben sie. Ein fehlendes, abgelaufenes oder unpassendes Zertifikat ist eine echte Warnung; ein gültiges sagt nur, dass Sie bei der eingegebenen Adresse gelandet sind.

Was bedeutet es, wenn SPF oder DMARC fehlen?

SPF nennt die Server, die für eine Domain Mails senden dürfen, DMARC sagt den Mailanbietern, was mit Mails passieren soll, die die Prüfung nicht bestehen. Ohne beides kann jeder E-Mails verschicken, die angeblich vom Shop kommen, und Gmail verlangt die Einträge von Massenversendern. Für Käufer ist das ein kleines Signal; für den Betreiber der Website lohnt sich die Korrektur noch heute.

Kann ich ohne Konto prüfen?

Ja. Die Prüfung ist kostenlos und braucht weder Konto noch Kreditkarte. Eine erneute Prüfung derselben Website innerhalb von 24 Stunden zeigt das gespeicherte Ergebnis. Ist es Ihre eigene Website, überwacht ein 14-tägiger Test sie jeden Tag und warnt, wenn Zertifikat oder Domain bald ablaufen, SPF oder DMARC verschwinden oder Google die Website listet.

Sehe ich, wem eine Website gehört?

Nur teilweise. Die Registry zeigt Registrierungsdatum, Ablaufdatum und Registrar, die meisten Registrare verbergen Name und Anschrift des Inhabers aus Datenschutzgründen. Suchen Sie auf der Website das Impressum mit Firmenname und Registernummer und prüfen Sie diese im Handelsregister.

Quellen

  1. Fakeshop-Finder: Prüfen Sie, ob ein Online-Shop seriös ist (Verbraucherzentrale)verbraucherzentrale.deGeprüft am 7. Oktober 2026
  2. Web Risk: Lookup APIdocs.cloud.google.comGeprüft am 7. Oktober 2026
  3. Web Risk: Warnungen für Nutzer anzeigendocs.cloud.google.comGeprüft am 7. Oktober 2026
  4. Registration Data Access Protocol (RDAP)icann.orgGeprüft am 7. Oktober 2026
  5. Richtlinien für E-Mail-Absender: FAQsupport.google.comGeprüft am 7. Oktober 2026

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